Dichtung & Wahrheit
Jugendliche wollen gar nicht wählen
Das sehen die Jugendlichen, etwa im Burgenland scheinbar anders (Wahlbeteiligung der 16- bis 18-jährigen betrug über 80%).
Jugendliche sind leicht manipulierbar
Manipulierbar sind bis zu einem gewissen Grad alle WählerInnen, sonst würde nicht so viel Geld für Wahlwerbung ausgegeben. Jugendliche haben aber den Vorteil, dass sie mit den Massenmedien besser vertraut sind und daher nicht so anfällig sind.
Jugendliche können mit der Entscheidungsgewalt nicht umgehen
Wenn Jugendliche etwa schon in der Schule oder im Lehrbetrieb mitbestimmen dürfen (JugendvertrauensrätInnen, SchülerInnenvertreterInnen), haben sie genug Zeit, um Demokratie zu lernen.
16-Jährige sind nicht reif?
16-Jährige können heiraten, Verträge abschließen, Auto fahren und haben schon über ihren weiteren (Aus)Bildungsweg entschieden. Wieso sollen sie gerade beim Wählen nicht reif genug sein?
Vorrang für unsere Interessen!
Natürlich kann Jugendbestimmung bei der Wahlalterssenkung nicht Halt machen. Sie ist aber Voraussetzung dafür, dass Jugendliche auch ernst genommen werden.


