Wählen? What the f***?
Wer ist wahlberechtigt?
Neu bei dieser Wahl ist die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre, eine Forderung die die SPÖ in ihrer Regierungszeit durchsetzen konnte.
Wahlberechtigt bist du also wenn du bis zum 28. September 2008 24:00 Uhr das 16 Lebensjahr vollendet hast, also 16 Jahre alt bist, und im Wählerverzeichnis deines Ortes bzw. deiner Stadt aufscheinst.
Wahlberechtigt bist du also wenn du bis zum 28. September 2008 24:00 Uhr das 16 Lebensjahr vollendet hast, also 16 Jahre alt bist, und im Wählerverzeichnis deines Ortes bzw. deiner Stadt aufscheinst.
Was wird gewählt?
Bei der Nationalratswahl werden die von den Parteien zur Wahl gestellten Listen gewählt, in denen ihre KandidatInnen für den Nationalrat verzeichnet sind. Das Kreuz macht man meist bei der Liste jener Partei, von der man auch will, dass sie die neue Regierung bildet. Die Parteien gewinnen durch die Stimmen die sie bei der Wahl erhalten Nationalrats-Mandate, insgesamt gibt es davon 183. Eine Partei braucht mindestens 4% der Stimmen um in den Nationalrat einziehen zu können.
Das Wahlergebnis ist Ausgangspunkt für die Regierungszusammensetzung. Meistens gehen die Parteien Koalitionen ein, um die Mehrheit der Mandate zu erhalten und somit beschlussfähig sein zu können. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass die Partei die die meisten Stimmen, aber nicht die Mehrheit aller Nationalratsmandate erhalten hat, eine so genannte Minderheitsregierung bildet. Dazu ist sie meist jedoch auf die Unterstützung mindestens einer der Oppositionsparteien angewiesen, um tatsächlich neue Reformen und Gesetze durchbringen zu können.
Das Wahlergebnis ist Ausgangspunkt für die Regierungszusammensetzung. Meistens gehen die Parteien Koalitionen ein, um die Mehrheit der Mandate zu erhalten und somit beschlussfähig sein zu können. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass die Partei die die meisten Stimmen, aber nicht die Mehrheit aller Nationalratsmandate erhalten hat, eine so genannte Minderheitsregierung bildet. Dazu ist sie meist jedoch auf die Unterstützung mindestens einer der Oppositionsparteien angewiesen, um tatsächlich neue Reformen und Gesetze durchbringen zu können.
Nationalrat – whats that?
Der Nationalrat ist das Gremium in dem alle österreichischen Gesetze beschlossen werden. Darüber hinaus beschließt er das Bundes-Budget, entscheidet also darüber, für welche Bereiche und Projekte wie viel Geld ausgegeben werden kann. Außerdem ist es für die vom Bundespräsidenten angelobte Bundesregierung (also Bundeskanzler und MinisterInnen) notwendig eine Mehrheit im Parlament hinter sich zu haben, damit gewährleistet ist einen längeren Zeitraum ohne ständige Regierungsumbildungen oder Neuwahlen arbeiten zu können.
Der Nationalrat wird auf Grund einer Gesetzesänderung, die in der laufenden Legislaturperiode beschlossen worden ist, alle fünf Jahre neu gewählt, davor betrug dieser Zeitraum vier Jahre.
Alle Parteien die bei der Nationalratswahl mindestens 4% der Stimmen bekommen haben sind in ihm vertreten. Insgesamt können 183 Mandate von den Parteien errungen werden. Welche Partei wie viele Sitze im Nationalrat erhält, hängt von den Prozent an WählerInnenstimmen ab, die sie bei der Nationalratswahl erhalten hat.
Alle Parteien die bei der Nationalratswahl mindestens 4% der Stimmen bekommen haben sind in ihm vertreten. Insgesamt können 183 Mandate von den Parteien errungen werden. Welche Partei wie viele Sitze im Nationalrat erhält, hängt von den Prozent an WählerInnenstimmen ab, die sie bei der Nationalratswahl erhalten hat.
Der Nationalrat wird auf Grund einer Gesetzesänderung, die in der laufenden Legislaturperiode beschlossen worden ist, alle fünf Jahre neu gewählt, davor betrug dieser Zeitraum vier Jahre.
Alle Parteien die bei der Nationalratswahl mindestens 4% der Stimmen bekommen haben sind in ihm vertreten. Insgesamt können 183 Mandate von den Parteien errungen werden. Welche Partei wie viele Sitze im Nationalrat erhält, hängt von den Prozent an WählerInnenstimmen ab, die sie bei der Nationalratswahl erhalten hat.
Alle Parteien die bei der Nationalratswahl mindestens 4% der Stimmen bekommen haben sind in ihm vertreten. Insgesamt können 183 Mandate von den Parteien errungen werden. Welche Partei wie viele Sitze im Nationalrat erhält, hängt von den Prozent an WählerInnenstimmen ab, die sie bei der Nationalratswahl erhalten hat.
Parteien:
Die größten Parteien die dir zur Wahl stehen sind die SPÖ, die ÖVP, die Grünen, die FPÖ und das BZÖ. Daneben treten bundesweit noch sechs weitere Kleinparteien an: Die KPÖ, das Liberale Forum, die Christen, Rettet Österreich und die Liste Dinkhauser. Solche Kleinparteien erhalten jedoch selten bis nie genug Stimmen um in den Nationalrat einziehen zu können.
In Wien, Oberösterreich, Tirol, Salzburg und dem Burgenland, kannst du deine Stimme darüber hinaus auch der „Linken“, in Kärnten der Liste „Stark“, und in Wien der Tierrechtspartei geben.
Jede Partei hat ein Wahl- und ein Grundsatzprogramm, das du auf ihrer Homepage nachlesen kannst.
Ein weiteres Hilfsmittel wenn du noch unentschlossen bist kannst du auf www.wahlkabine.at finden.
In Wien, Oberösterreich, Tirol, Salzburg und dem Burgenland, kannst du deine Stimme darüber hinaus auch der „Linken“, in Kärnten der Liste „Stark“, und in Wien der Tierrechtspartei geben.
Jede Partei hat ein Wahl- und ein Grundsatzprogramm, das du auf ihrer Homepage nachlesen kannst.
Ein weiteres Hilfsmittel wenn du noch unentschlossen bist kannst du auf www.wahlkabine.at finden.
Vorzugsstimmen:
Neben der Wahl einer Partei kannst du auch noch einem Politiker oder einer Politikerin der gewählten Partei eine so genannte Vorzugsstimme geben. In Frage kommen alle PolitikerInnen die auf der Parteiliste der gewählten Partei verzeichnet sind. Erhält eine zur Wahl stehende Person mehr als 8% solcher Vorzugsstimmen von der Gesamtmenge aller Stimmen für ihre Partei, so wird sie an die erste Stelle der Parteiliste gereiht und wird Spitzenkandidat. Erhalten mehrere über 8%, dann erfolgt die Reihung nach der Anzahl der Vorzugsstimmen.
Wann wird gewählt?
Als Neuwahltermin steht der 28. September 2008 fest. Dieser Termin wurde am 10. Juli 2008 im Parlament beschlossen, nachdem die ÖVP die Koalition mit der SPÖ aufgekündigt hat.
Wie wird gewählt?
Wählen musst du grundsätzlich in dem Ort, in dem du auch deinen Hauptwohnsitz hast. Wahllokale befinden sich meistens in Schulen oder anderen staatlichen Gebäuden und sind für gewöhnlich von 8 bis 18 Uhr geöffnet. In kleineren Gemeinden kann es jedoch vorkommen, dass Wahllokale nur am Vormittag geöffnet sind. Vor der Wahl bekommst du einen Brief zugesandt in dem du über dein Wahlsprengel und den Ort deines Wahllokals informiert wirst.
Willst du außerhalb deines Wahlsprengels wählen gehen weil du zum Beispiel zur Wahlzeit nicht in deinem Wohnort bist, musst du eine Wahlkarte beantragen. Diese kannst du bis zum 24. September 2008 schriftlich (Online, E- Mail, Fax oder formloser schriftlicher Antrag), bzw. bis zum 26. September 2008, 12.00 Uhr persönlich beim zuständigen Wahlreferat deines Gemeinde- bzw. Bezirksamtes beantragen. Eine telefonische Beantragung ist nicht möglich! Mit deiner Wahlkarte kannst du dann in einem Wahllokal in jedem beliebigen Wahlsprengel Österreichs wählen gehen, denn in jeder Gemeinde - bzw. in Wien in jedem Gemeindebezirk - muss es mindestens ein Wahllokal geben, das Wahlkarten akzeptiert. Zur Wahl musst du unbedingt einen Lichtbildausweis mitnehmen.
Für die Wahl selbst gilt: Ein amtlicher Stimmzettel des Landeswahlkreises ist gültig ausgefüllt, wenn aus ihm eindeutig zu erkennen ist, welche Partei der Wähler oder die Wählerin wählen wollte.
Willst du außerhalb deines Wahlsprengels wählen gehen weil du zum Beispiel zur Wahlzeit nicht in deinem Wohnort bist, musst du eine Wahlkarte beantragen. Diese kannst du bis zum 24. September 2008 schriftlich (Online, E- Mail, Fax oder formloser schriftlicher Antrag), bzw. bis zum 26. September 2008, 12.00 Uhr persönlich beim zuständigen Wahlreferat deines Gemeinde- bzw. Bezirksamtes beantragen. Eine telefonische Beantragung ist nicht möglich! Mit deiner Wahlkarte kannst du dann in einem Wahllokal in jedem beliebigen Wahlsprengel Österreichs wählen gehen, denn in jeder Gemeinde - bzw. in Wien in jedem Gemeindebezirk - muss es mindestens ein Wahllokal geben, das Wahlkarten akzeptiert. Zur Wahl musst du unbedingt einen Lichtbildausweis mitnehmen.
Für die Wahl selbst gilt: Ein amtlicher Stimmzettel des Landeswahlkreises ist gültig ausgefüllt, wenn aus ihm eindeutig zu erkennen ist, welche Partei der Wähler oder die Wählerin wählen wollte.
Briefwahl mittels Wahlkarte:
Neu bei dieser Wahl zum Nationalrat ist die Briefwahl, die nun nicht nur im Ausland sondern auch im Inland möglich ist. Diese wurde in der letzten Legislaturperiode beschlossen.
Für die Briefwahl benötigst du eine so genannte Wahlkarte.
Die Wahlkarte wird dir mit einem Stimmzettel und einem gummierten Kuvert zugesendet. Die Versendung der Wahlkarten erfolgt voraussichtlich ab 8. September 2008, da die Stimmzettel für die Nationalratswahl erst 3 Wochen vor dem Wahltermin gedruckt werden.
Hast du deine Wahlkarte erhalten, musst du den Stimmzettel ausfüllen, diesen in das beigelegte Wahlkuvert und dann in die Wahlkarte legen, die du beide zuklebst. Auf der Wahlkarte musst du noch unterschreiben, dass du den Stimmzettel unbeeinflusst, unbeobachtet und persönlich ausgefüllt hast, und schon geht es damit zur Post. Das ganze schickst du an deine zuständige Bezirkswahlbehörde. Welche das ist kannst du auf folgender Seite herausfinden.
Die Wahl per Brief solltest du auf jeden Fall vor Schließung des letzten Wahllokals in Österreich, Sonntag, 28. September 2008 um 17.00 Uhr erledigen. Deine Stimme ist nur gültig, wenn dein Stimmzettel bis spätestens 6. Oktober 2008, 14.00 Uhr bei der zuständigen Wahlbehörde eingelangt ist.
Für die Briefwahl benötigst du eine so genannte Wahlkarte.
Die Wahlkarte wird dir mit einem Stimmzettel und einem gummierten Kuvert zugesendet. Die Versendung der Wahlkarten erfolgt voraussichtlich ab 8. September 2008, da die Stimmzettel für die Nationalratswahl erst 3 Wochen vor dem Wahltermin gedruckt werden.
Hast du deine Wahlkarte erhalten, musst du den Stimmzettel ausfüllen, diesen in das beigelegte Wahlkuvert und dann in die Wahlkarte legen, die du beide zuklebst. Auf der Wahlkarte musst du noch unterschreiben, dass du den Stimmzettel unbeeinflusst, unbeobachtet und persönlich ausgefüllt hast, und schon geht es damit zur Post. Das ganze schickst du an deine zuständige Bezirkswahlbehörde. Welche das ist kannst du auf folgender Seite herausfinden.
Die Wahl per Brief solltest du auf jeden Fall vor Schließung des letzten Wahllokals in Österreich, Sonntag, 28. September 2008 um 17.00 Uhr erledigen. Deine Stimme ist nur gültig, wenn dein Stimmzettel bis spätestens 6. Oktober 2008, 14.00 Uhr bei der zuständigen Wahlbehörde eingelangt ist.


